Oracle

Oracle Lizenzierungsprogramme

Oracle Lizenzierung Flexible und effiziente Lizenzierungsoptionen
Unbefristete und befristete Lizenzierung

Oracle bietet für all seine Produkte befristete und unbefristete Lizenzen an.

  • Für eine unbefristete Lizenz ist eine einmalige Lizenzgebühr fällig. Sie erlaubt die fortlaufende Nutzung des Softwareprogramms, solange der Kunde sich an die Lizenzvertragsbedingungen hält.
  • Eine befristete Lizenz gilt für einen vorgegebenen, begrenzten Zeitraum, in dem der Nutzer Zugriff auf die Software hat und sie nutzen kann. Am Ende der Frist muss der Nutzer die Nutzung der Software einstellen bzw. die Frist verlängern oder gemäß Vertrag mit dem Softwareanbieter neue Lizenzen erwerben.

Oracle bietet für alle seine Produkte Jahreslizenzen an, die je nach Lizenz 1 bis 5 Jahre gelten. Befristete Lizenzen stellen einen prozentualen Anteil der unbefristeten Lizenzen für ein bestimmtes Oracle-Produkt dar. Dieser prozentuale Anteil hängt davon ab, für welche Lizenzlänge (d. h. 1 bis 5 Jahre) sich der Kunde entscheidet.

Lizenzmetriken

Oracles Technologieprodukte werden vorrangig mithilfe von zwei Metriken lizenziert: Named User Plus oder Processor.
Named User Plus wird in Umgebungen verwendet, in denen Nutzer und/oder Geräte einfach identifiziert und gezählt werden können. Processor wird in Umgebungen verwendet, in denen Nutzer und/oder Geräte nicht einfach identifiziert und gezählt werden können.

Metrik Named User Plus

Wird in Umgebungen verwendet, in denen Nutzer einfach identifiziert und gezählt werden können. Named User Plus umfasst sowohl von Menschen als auch nicht von Menschen bediente Geräte.
Alle menschlichen Nutzer und nicht von Menschen bedienten Geräte, die auf das Programm zugreifen, müssen lizenziert werden. Bei nicht von Menschen bedienten Geräten kann es sich um viele Dinge handeln, z. B. eine Temperaturüberwachungseinrichtung. Bitte beachten: Falls das Gerät von einer Person bedient wird, muss diese Person lizenziert werden.

Metrik Prozessor

Wird überwiegend in Umgebungen verwendet, in denen die Softwarenutzer nicht einfach identifiziert und gezählt werden können, z. B. bei internetbasierten Anwendungen.

Die Processor-Metrik wird ebenfalls verwendet, wenn die kosteneffizienter ist als „Named User Plus“-Lizenzen. Alle Prozessoren, auf denen Oracle-Programme installiert sind und/oder laufen, müssen lizenziert werden.

Die Anzahl der erforderlichen Lizenzen ergibt sich durch Multiplizieren der Gesamtanzahl der Prozessorkerne des Prozessors mit einem in der Oracle Processor Core Factor Table vorgegebenen Prozessorlizenzierungsfaktor.